Programm
Jacques Ibert: Pièce pour flûte seule
Carl Maria von Weber: Flötentrio g-Moll op. 63
Franz Schubert: Oktett F-Dur D 803
SCHUBERT TRIFFT WEBER – FESTLICHES ERÖFFUNGSKONZERT
Programm
Jacques Ibert: Pièce pour flûte seule
Carl Maria von Weber: Flötentrio g-Moll op. 63
Franz Schubert: Oktett F-Dur D 803
Im Jahr seines 240. Geburtstags und 200. Todestags gebühren Carl Maria von Weber besondere Ehren. Weber gilt als einer der bedeutendsten deutschen Opernkomponisten vor Wagner, der sich mit seinem Schaffen wie in seinen Schriften für diese Gattung stark machte. Sein Ruhm gründet auf dem als Nationaloper rezipierten „Freischütz“, doch neben weiteren Opern komponierte Carl Maria von Weber Orchesterwerke, Solokonzerte, Klavier- und Kammermusik, die Beachtung verdient.
Exzellenter Nachwuchs eröffnet das Elblandia-Jahr 2026. Mitglieder der Sinopoli-Akademie der Sächsischen Staatskapelle Dresden musizieren – nach einem kontrastreich-vitalen Stück für Flöte solo von Jaques Ibert – Webers einziges Flötentrio g-Moll op. 63. Im zweiten Programmteil erklingt das Oktett F-Dur D 803 von Franz Schubert. Geschrieben für Klarinette, Fagott, Horn, zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass, war es aufgrund seiner Dauer das umfangreichste Kammermusikwerk seiner Zeit. Schon beim Komponieren wusste Schubert, dass er Grenzen sprengen würde: „An Liedern habe ich wenig Neues gemacht“, schrieb er Ende März 1824 an seinen Freund Leopold Kupelwieser, „dagegen versuchte ich mich in mehreren Instrumental-Sachen …, überhaupt will ich mir auf diese Art den Weg zur großen Sinfonie bahnen.“ In der Tat klingt das Oktett an vielen Stellen nach einer sinfonischen Studie.
Wir öffnen das Emporenstübchen mit dem Göding-Altaraufsatz der Dorfkirche Lohmen
Rund um das Konzert haben Sie die einzigartige Möglichkeit, den Altaraufsatz von Heinrich Göding aus dem Jahr 1575 aus unmittelbarer Nähe zu betrachten. Dort beantwortet Franziska Wosnitza, Restauratorin dieses Kunstwerkes, gern Ihre Fragen. Der Altaraufsatz wurde vom kurfürstlichen Kammersekretär Johann Jenitz in Auftrag gegeben, verlor mit dem Neubau einer größeren Kirche 1789 allerdings seinen Platz und seine Funktion. 2021 wurde er in Dresden restauriert und kehrte daraufhin in die Lohmener Kirche zurück. Vorab war das Kunstwerk im Dresdner Schloss zu sehen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. In das Betstübchen, eher eine Stube, passen bis zu zehn Personen.